Home › Veranstaltungen › AKTUELLE › Lesung mit Ruth Elias am 13.4. im Seniorentreff Machern

Antidiskriminierungsregel: Wir als Veranstalter_innen behalten uns vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und nationalistische, sexistische, rassistische, homophobe, inter- und transfeindliche Personen sowie Verschwörungstheoretiker_innen und Querfrontler_innen aller Art und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

6. November 2026, 19:00 Uhr

Schalom Neues Deutschland – Juden in der DDR (Film+Gespräch) // Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen

Ort: D5 (Domplatz 5)

Antisemitismus galt in der DDR als „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet. Antifaschismus war in der DDR Staatsdoktrin und Selbstlegitimation nach innen und außen. In der Vergangenheitsbewältigung unterschied man zwischen „Opfer des Faschismus“ und Kämpfer gegen den Faschismus“, was zumeist kommunistischen Widerstand meinte. Die Kämpfer hatten einen höheren Stellenwert. Die wenigen in der DDR lebenden Juden wurden „nur“ als Opfer eingestuft. Die besondere Dimension des Holocausts spielte in dieser Argumentation eine untergeordnete Rolle.

Schalom
Foto: Filmplakat - armadafilm

Der Film ist eine Produktion von armadafilm, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Eintritt: 4 €. Karten können sie unter der Telefonnummer: 03425 852710 oder per Mail an: katharina.austilat@ndk-wurzen.de reservieren.

Information zur Änderung: Aus organisatorischen Gründen kann nicht, wie angekündigt, die Lesung "Stalin hat uns das Herz gebrochen - Antisemitismus in der DDR und die Verfolgung jüdischer Kommunist*innen" stattfinden, weswegen wir den o.a. Film zeigen

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur 2026 in Sachsen statt, zu dem ein sehr umfangreiches und vielfältiges Programm durch mehrere Wurzener Einrichtungen und Vereine organisiert wurde. Das Programm finden Sie auf https://ringelnatz-verein.de/tacheles2026/.

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9. November 2026, 18:00 Uhr

Stolpersteine putzen

Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Wurzen, die Stadtverwaltung und die Aktionsgruppe „Stolpersteine“ laden am Abend in die Innenstadt, um der jüdischen Bürger*innen Wurzens zu gedenken, die durch den Nazi-Terror vertrieben oder ermordet wurden. In Wurzen wurden 19 Stolpersteine für vier jüdische Familien verlegt. An diesen möchten wir inne halten. Treffpunkt ist 18:00 Uhr in der Jacobsgasse. Blumen und Teelichter können gern mitgebracht werden.

19 Uhr findet im Dom ein Friedensgebet zur Erinnerung an die jüdischen Menschen in unserer Stadt und unserer Region statt, welches durch ein KlangProjekt aus Leipzig untermalt werden wird.

Treffort: Jacobsgasse in Wurzen

14. November 2026, 18:00 Uhr

Abschlussveranstaltung „Tacheles reden – Solidarität leben"

Im Ringelnatz-Geburtshaus

Ein Jahr der jüdischen Kultur in Wurzen, was nehmen wir mit, was bewegt uns noch? Bei jüdischem Essen möchten wir miteinander Gedanken und Erfahrungen austauschen, aber auch über Ängste und Zuversicht sprechen angesichts der politischen Lage. Im Anschluss besuchen wir eine Ausstellung im Dom. Eintritt frei